Dr. Phyto

Gerste

Hordeum vulgare

Krankheiten & Schädlinge an dieser Pflanze

  • Echter Mehltau an GersteBlumeria graminis f.sp. hordei

    Weiße, watteartige Pusteln auf den Blattoberseiten der unteren Blattetage, die Pusteln verfärben sich mit der Zeit grau-braun, befallene Blätter vergilben und altern 2–3 Wochen früher ab.

  • HaferblattlausRhopalosiphum padi

    Kleine (1-2 mm) olivgrüne Blattläuse an Blattunterseiten und Stängelbasen, klebriger Honigtau auf den unteren Blättern, gelb-orange Verfärbung der Blattspitzen durch BYDV-Übertragung (das diagnostische und schädlichste Symptom), gestauchte gelbe Flecken in Herbstsaaten, 30-80 % Ertragsverlust in BYDV-Epidemiejahren.

  • NetzfleckenkrankheitPyrenophora teres

    Netzform: dünne braune Längs- und Querstreifen, die ein netzartiges Muster auf der Blattspreite bilden; Fleckenform: runde bis ovale dunkelbraune Flecken mit gelbem Hof.

  • Blattfleckenkrankheit der GersteRhynchosporium commune

    Blasse, wasserdurchtränkte ovale Läsionen mit dunkelbraunen Rändern, die Läsionen fließen zusammen und ergeben ein versengtes Aussehen auf den unteren Blättern, die Infektion steigt durch Regenspritzer im Bestand nach oben.

  • Kleine orangebraune runde Pusteln, verstreut auf den oberen Blattoberflächen (kleiner und zufälliger als die Streifen des Gelbrosts), starker Befall verursacht vorzeitige Blattseneszenz, verringerte Photosynthese senkt das Tausendkorngewicht, spät in der Saison bilden Teliosporen schwarze Pusteln auf absterbenden Blättern.

  • Weiße, gelbe und violette Längsstreifen auf den Blättern; Blätter rollen sich zu Röhren ein, die die Blattläuse schützen und die Ähre einklemmen, was zu hakenförmigen Fahnenblättern und gebleichten, sterilen oder eingeklemmten Ähren führt; graugrüne längliche Blattläuse ohne sichtbare Siphonen.

  • Fusarium-HalmbasisfäuleFusarium pseudograminearum

    Honigbraune bis schokoladenfarbene Verfärbung der Halmbasis und unteren Internodien; unter Feuchte- oder Hitzestress während der Kornfüllung vereinzelt gebleichte „Weißähren“ mit geschrumpften oder fehlenden Körnern; die Bräunung ist am besten durch Abziehen der unteren Blattscheiden sichtbar.

  • Australische WanderheuschreckeChortoicetes terminifera

    Marschierende Banden flügelloser Nymphen und später fliegende Schwärme, die Weiden und Kulturblätter kahlfressen; rasche, fleckenhafte Entlaubung, die sich von den Eiablagegebieten ausbreitet; am schlimmsten nach warmen, feuchten Frühjahren, die hohe Dichten auslösen.

  • ZwergrostPuccinia hordei

    Kleine, leuchtend orange-braune Pusteln, verstreut über die oberen Blattflächen, ähnliche Pusteln auf den Blattscheiden, befallene Blätter vergreisen vorzeitig.

  • Schwarzrost des WeizensPuccinia graminis

    Ziegelrote bis rotbraune, längliche, pulvrige Pusteln, die die Epidermis an Halmen, Blattscheiden und beiden Blattseiten aufreißen; die Pusteln fühlen sich rau an und geben rostige Sporen ab; spät in der Saison werden sie schwarz. Starker Befall führt zu Lager und geschrumpften Körnern.

  • ÄhrenfusarioseFusarium graminearum

    Vorzeitiges Ausbleichen einzelner Ährchen während/nach der Blüte, rosa-orangefarbenes Pilzwachstum an der Basis ausgebleichter Ährchen bei feuchter Witterung, geschrumpfte kreidig-weiße Körner (Schmachtkorn) zur Ernte.

  • SchneeschimmelMicrodochium nivale

    Flecken abgestorbener Keimlinge, die nach der Schneeschmelze auftreten, rosa-weißes, flauschiges Myzel, das die Pflanzen an kalten, feuchten Morgen überzieht, überlebende Pflanzen sind kümmerlich mit brauner Halsbasisfäule.

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