Dr. Phyto
Echter Mehltau an Gerste
Blumeria graminis f.sp. hordei

Symptome
Weiße, watteartige Pusteln auf den Blattoberseiten der unteren Blattetage, die Pusteln verfärben sich mit der Zeit grau-braun, befallene Blätter vergilben und altern 2–3 Wochen früher ab.
Leicht verwechselt mit
- Schneeschimmel
So unterscheidet man sie: Der Gerstenmehltau bildet oberflaechliche, trockene, mehlig-weisse bis graue Pusteln, die OBEN auf der Blattflaeche sitzen, vor allem auf der Oberseite der unteren Blaetter und Blattscheiden. Der Belag ist pulvrig und laesst sich wie feines Mehl leicht abwischen, darunter bleibt gruenes Blattgewebe sichtbar. Aeltere Kolonien werden filzig graubraun mit winzigen schwarzen Punkten (Kleistothezien). Er gedeiht bei mildem, trockenem bis feuchtem Wetter (15-22 C) ohne freies Wasser; die Flecken bleiben als erhabene Bueschel lokal begrenzt statt als flacher Film. Der Rosa Schneeschimmel bildet einen flachen, watteartigen, spinnwebenartigen Myzelteppich, der ganze Blaetter und die Bestockungszone niederdrueckt, mit einem typischen lachsrosa bis rosa-weissen Farbton, besonders am vorwachsenden Rand. Er ist schmierig und filzig (nicht staubig) und laesst sich nicht als Pulver abwischen; das Gewebe darunter ist wasserdurchtraenkt, faulend und gebleicht. Er tritt bei kaltnassen Bedingungen auf, klassisch nach der Schneeschmelze oder bei laengeren kuehl-feuchten Phasen (0-8 C), und bildet grosse zusammenfliessende schleimige Flecken am Boden und Pflanzengrund statt einzelner erhabener Pusteln.
Behandlung
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