Dr. Phyto

Aloemilbe

Eriophyes aloinis

Symptome

Blumenkohlartige grüne oder rosa Gallen an Blättern und besonders an Blütenstielen, verformtes schwammiges Wachstum, Pflanze überlebt, sieht aber grotesk aus.

Leicht verwechselt mit

  • Oleanderschildlaus

    So unterscheidet man sie: Aspidiotus nerii (Oleanderschildlaus) erscheint als einzelne, fast kreisrunde, hellbraune bis cremefarbene Wachskuppeln von etwa 1-2 mm, oft mit einem etwas dunkleren erhabenen Punkt nahe der Mitte, die OBEN AUF einem ansonsten normalen, flachen grünen Blatt sitzen; man kann sie mit dem Fingernagel abkratzen, und das Blattgewebe darunter bleibt glatt und unversehrt. Eriophyes aloinis (Aloemilbe) sitzt nicht auf dem Blatt, sondern lässt das Blatt selbst zu rauen, warzigen, blumenkohlartigen Gallen anschwellen, meist orange-grünlich verfärbt, vor allem an den Blattbasen, Blatträndern (ein blasiger, verzerrter Saum) und am Wachstumspunkt; diese Wucherungen lassen sich nicht entfernen und das Gewebe bleibt auch nach Behandlung dauerhaft verformt. Faustregel: abkratzbare einzelne Höcker auf flachem Gewebe = Schildlaus; verwachsene tumorartige Verformung, die man nicht ablösen kann = Aloemilbe.

Behandlung

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