Dr. Phyto

Hühnerhirse

Echinochloa crus-galli

Krankheiten & Schädlinge an dieser Pflanze

  • ReisblattbrandMagnaporthe oryzae
  • Herbst-HeerwurmSpodoptera frugiperdaEU-meldepflichtiger Quarantäne-Organismus

    Junge Raupen skelettieren Blätter und erzeugen "Fensterflecken"; ältere fressen unregelmäßige Löcher und bohren sich in Trichter, Fahne und Kolben des Mais, mit reichlich feuchtem, sägemehlartigem Kot; die Raupe hat ein helles umgekehrtes "Y" am Kopf und vier dunkle Punkte im Quadrat am vorletzten Segment. Populationen wachsen explosionsartig.

  • ScheidenbrandRhizoctonia solani
  • Kleine dunkelbraune bis schwarze Blattflecken, oft mit gelbem Hof, die sich vergrößern und vereinen und bei warm-feuchtem Wetter ganze Blätter verbräunen; auf tief gemähtem Rasen führt dies zu allgemeinem Ausdünnen und Bronzefärbung. Unterirdisch verursacht derselbe Pilz eine Braunfäule von Wurzeln, Kronen und Halmbasen, sodass sich Pflanzen leicht ausreißen lassen und der Rasen in diffusen, unregelmäßigen braunen Bereichen ausfällt. Am schädlichsten in warmen Sommerphasen auf gestressten, filzigen Rasenflächen.

  • Pythium-WurzelfäulePythium aphanidermatum

    Vergilbende und welkende Blätter trotz nasser Erde (die diagnostische Kombination), braune, matschige Wurzeln beim Austopfen der Pflanze, fauliger erdiger Geruch von verrottenden Wurzeln, Pflanze lässt sich leicht aus dem Topf ziehen, wobei der grösste Teil des Wurzelsystems im Substrat zurückbleibt, in schweren Fällen Erweichung der Stängelbasis und Schwarzfärbung an der Erdlinie.

  • MaiszünslerOstrinia nubilalis

    Kleine (1-2mm) Schrotschusslöcher in jungen Trichterblättern durch Fraß der Erstlarven, sägemehlartiger Kot tritt aus Stängel- und Kolbeneinbohrlöchern aus, gebrochene Fahnen und Stängelknicken durch innere Fraßgänge, Larven in aufgespaltenen Stängeln sichtbar (rosa-weiß, 2cm bei Reife), Kolbenbefall schafft Eintrittspforten für die Fusarium-Kolbenfäule.

  • MutterkornClaviceps purpurea

    Harte, purpurschwarze, gekrümmte Sklerotien (5-30mm lang) ersetzen die Körner in den Getreideähren (sehr charakteristisch — sieht aus wie eine schwarze Banane in der Ähre), Honigtau (klebriges gelbes Exsudat) an den blühenden Ähren während der Infektionsphase, Sklerotien fallen bei der Ernte zu Boden und überwintern, kontaminiertes Korn ist gefährlich für den Verzehr durch Mensch und Tier.

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