Dr. Phyto

Buchsbaumzünsler

Cydalima perspectalis

Buchsbaumzünsler — Cydalima perspectalis
Buchsbaumzünsler · böhringer friedrich (CC BY-SA 2.5)

Symptome

Grüne Raupen mit schwarzen Streifen und schwarzem Kopf in dichtem weißem Gespinst skelettieren rasch Buchsblätter und schälen dann die grüne Rinde — ein stark befallener Busch wird binnen Tagen braun, versponnen und kahl; blass grün-weiße Falter mit braunem Flügelrand fliegen von Frühjahr bis Herbst über 2–3 Generationen. Gespinst + gestreifte Raupen unterscheiden ihn vom Buchsbaumpilz.

Leicht verwechselt mit

  • Buchsbaum-Volutella-Welke

    So unterscheidet man sie: Cydalima perspectalis (Buchsbaumzünsler): Suchen Sie nach lebenden Insektenspuren — grünliche Raupen mit schwarzen Längsstreifen und schwarzem Kopf, feine weiße Seidengespinste, die Blätter und Zweige zusammenkleben, sowie grün-schwarze Kotkrümel (Frass), die im Gespinst hängen. Der Schaden beginnt mit skelettierten, angefressenen Blättern und führt zu völlig kahlgefressenen Zweigen, oft von innen aus dem Strauch heraus. Die Triebe wirken braun und entlaubt, weil die Blätter gefressen wurden, nicht weil die Rinde abgestorben ist. Volutella buxi (Volutella-Triebsterben): Dies ist ein Pilz, also keine Insekten, keine Gespinste und kein Kot. Befallene Blätter verfärben sich von Grün über Bronze zu Strohgelb und bleiben am toten Zweig hängen, statt abgefressen zu sein. Bei feuchter Witterung zeigen sich an den Blattunterseiten und am Stängel charakteristische lachsrosa bis korallenrote Sporenlager, und die Rinde des sterbenden Triebs löst sich ab. Das Triebsterben ist fleckig und an die Stängelumgürtung gebunden, die Blätter bleiben unversehrt (nicht angefressen).

  • Buchsbaumtriebsterben

    So unterscheidet man sie: Buchsbaum-Triebsterben (Pilzkrankheit): Achten Sie auf dunkelbraune bis schwarze, runde Blattflecken, oft mit hellerem Rand, und auf auffällige schwarze bis dunkelbraune Streifen/Läsionen an den grünen Trieben (diese Stängelschwärzung ist das deutlichste Zeichen). Befallene Blätter werden strohbraun und fallen rasch ab, sodass kahle Stellen entstehen. Bei Feuchtigkeit zeigt die Blattunterseite einen weißen, reifartigen Pilzbelag (Sporenmassen). Entscheidend: KEINE Raupen, keine Gespinste und keine angefressenen Blattränder — es handelt sich um Fäule/Flecken, nicht um Fraß. Schaden durch den Buchsbaumzünsler (Raupenfraß): Achten Sie auf grüngelbe Raupen (bis 4 cm) mit schwarzem Kopf und schwarz-weißen Längsstreifen sowie auf feine weiße Gespinste, die Blätter und Triebe zusammenkleben. Blätter sind skelettiert oder von den Rändern her angefressen; zwischen den Gespinsten finden sich grün-schwarzer Kot und helle Häutungsreste. Die Triebe behalten ihre gesunde Farbe und zeigen NICHT die schwarzen Streifen des Triebsterbens; bei starkem Befall bleibt nur kahles Geäst, doch die Bräunung entsteht durch Fraß, nicht durch Flecken.

Behandlung

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