Dr. Phyto
Tausendfußgras
Eremochloa ophiuroides
Krankheiten & Schädlinge an dieser Pflanze
- ScheidenbrandRhizoctonia solani
- Rasenfilz-AnsammlungLawn thatch accumulation
Der Rasen fühlt sich weich, schwammig und federnd an, und beim Auseinanderteilen des Grases zeigt sich eine dicke braune Schicht aus abgestorbenen Halmen und Wurzeln zwischen den grünen Blättern und dem Boden. Die Narbe trocknet schnell aus, Wasser läuft ab oder bleibt oben stehen, und das Gras wird dünn, blass und anfällig für Skalpieren und Krankheiten.
- Stickstoffmangel (Rasen)Lawn nitrogen deficiency
Der gesamte Rasen verblasst gleichmäßig zu blassem Grün oder Gelb, zuerst die ältesten Blätter, und wächst langsam mit geringem Mähbedarf. Die Narbe wirkt dünn und glanzlos, Klee und Unkräuter (die ihren eigenen Stickstoff binden) heben sich oft grüner ab als das umgebende Gras.
- Pythium-WurzelfäulePythium aphanidermatum
Vergilbende und welkende Blätter trotz nasser Erde (die diagnostische Kombination), braune, matschige Wurzeln beim Austopfen der Pflanze, fauliger erdiger Geruch von verrottenden Wurzeln, Pflanze lässt sich leicht aus dem Topf ziehen, wobei der grösste Teil des Wurzelsystems im Substrat zurückbleibt, in schweren Fällen Erweichung der Stängelbasis und Schwarzfärbung an der Erdlinie.
- Skalpierungsschaden (Rasen)Lawn scalping injury
Hellbraune, fast kahle Streifen und Flecken erscheinen unmittelbar nach dem Mähen und legen Halmstücke und nackten Boden frei, wo der Mäher in Erhebungen, Hügel oder Hänge geschnitten hat. Der Schaden folgt den Bodenkonturen und dem Mähmuster und zeigt oft braune Triebbasen und Stoppeln statt grüner Blätter.
- Trockenheits-Ruhephase (Rasen)Lawn drought dormancy
Große, unregelmäßige Rasenflächen verfärben sich bei Hitze und Trockenheit gleichmäßig strohgelb bis hellbraun, meist zuerst an den sonnigsten, exponiertesten Stellen und über sandigem oder flachgründigem Boden. Fußabdrücke bleiben sichtbar eingedrückt (kein Zurückfedern), aber die Triebbasis bleibt lebendig und das Gras ergrünt nach Regen wieder.
- Bodenverdichtung (Rasen)Lawn soil compaction
Das Gras wächst entlang von Wegen, Toren, Spielflächen und anderen stark begangenen Routen dünn, schwach und blass, der Boden ist hart und mit einer Grabegabel kaum zu durchdringen. Nach Regen bilden sich Pfützen an der Oberfläche statt zu versickern, und Moos und Unkräuter siedeln sich oft in den ausgetretenen Linien an.
Junge Raupen skelettieren Blätter und erzeugen "Fensterflecken"; ältere fressen unregelmäßige Löcher und bohren sich in Trichter, Fahne und Kolben des Mais, mit reichlich feuchtem, sägemehlartigem Kot; die Raupe hat ein helles umgekehrtes "Y" am Kopf und vier dunkle Punkte im Quadrat am vorletzten Segment. Populationen wachsen explosionsartig.
- Dollarflecken (Rasenkrankheit)Clarireedia jacksonii
Kleine, runde, strohfarbene eingesunkene Flecken etwa münzgroß (2–6 cm), die zu größeren ausgebleichten Stellen verschmelzen können; einzelne Grashalme zeigen eine hellbraune Läsion mit einem dunkleren rotbraunen Band quer übers Blatt; im Morgentau feines weißes spinnwebartiges Myzel sichtbar.
- HexenringMarasmius oreades
Bögen oder vollständige Ringe von unter einem Meter bis zu vielen Metern Durchmesser aus dunkelgrünem, schnell wachsendem Gras, oft mit einem Streifen abgestorbenen oder ausgedünnten Rasens direkt innen, und kleinen hellbraunen Pilzen nach Regen. Bei Trockenheit wird die Ringzone hydrophob (wasserabweisend), sodass das Gras dort welkt und bräunt, obwohl der umgebende Rasen grün ist; Pilzgeruch und weiße Pilzfäden finden sich in Filz und Boden.
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