Dr. Phyto

Kopfbrand des Sorghums

Sporisorium reilianum

Betroffene Pflanzen

Leicht verwechselt mit

  • Falscher Mehltau des Sorghums

    So unterscheidet man sie: An Sorghum bicolor verformen sowohl der Sorghum-Falsche-Mehltau (Peronosclerospora sorghi) als auch der Kopfbrand (Sporisorium reilianum) die Rispe, doch die Anzeichen unterscheiden sich. Der Falsche Mehltau zeigt zuerst blasse, chlorotisch-weiße Längsstreifen auf den Blättern; bei systemisch befallenen Pflanzen zerfasern diese zu bandartigen Fetzen, und an der Blattunterseite erscheint an feuchten Morgen ein weißer, flaumiger Pilzrasen. Die Rispe wird zu einem blättrigen, sterilen 'Crazy Top' aus verdrehten, wuchernden grünen blattartigen Gebilden ohne Korn. Beim Kopfbrand wird die gesamte Rispe durch eine große Brandgalle ersetzt — eine feste weißliche Haut, die aufreißt und eine pulvrige Masse dunkel oliv-brauner bis schwarzer Teliosporen freigibt, durchzogen von beständigen dunklen Faserstrang-Resten; Blattstreifen und Zerfaserung fehlen. Schnelltest: weiße flaumige Sporulation + zerfaserte Blätter + grüne blättrige Rispe = Falscher Mehltau; schwarze pulvrige Sporenmasse mit dunklen Fäden anstelle der Rispe = Kopfbrand.

Behandlung

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Häufige Fragen

Muss ich Kopfbrand des Sorghums melden?
Nein. Kopfbrand des Sorghums ist nicht meldepflichtig, es gibt also nichts an eine Behörde zu melden. Behandle es wie ein normales Gartenproblem.
Wie wird Kopfbrand des Sorghums behandelt?
Vor allem mit biologischen und pflegerischen Maßnahmen — befallenes Material entfernen, die begünstigenden Bedingungen ändern und mit in deinem Land zugelassenen Mitteln behandeln. Die genauen Schritte und ihr Zeitpunkt hängen von Pflanze, Jahreszeit und Wohnort ab: Dr. Phyto ermittelt sie in einer kostenlosen Diagnose.
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