Dr. Phyto

Kopfbrand des Sorghums

Sporisorium reilianum

Leicht verwechselt mit

  • Falscher Mehltau des Sorghums

    So unterscheidet man sie: An Sorghum bicolor verformen sowohl der Sorghum-Falsche-Mehltau (Peronosclerospora sorghi) als auch der Kopfbrand (Sporisorium reilianum) die Rispe, doch die Anzeichen unterscheiden sich. Der Falsche Mehltau zeigt zuerst blasse, chlorotisch-weiße Längsstreifen auf den Blättern; bei systemisch befallenen Pflanzen zerfasern diese zu bandartigen Fetzen, und an der Blattunterseite erscheint an feuchten Morgen ein weißer, flaumiger Pilzrasen. Die Rispe wird zu einem blättrigen, sterilen 'Crazy Top' aus verdrehten, wuchernden grünen blattartigen Gebilden ohne Korn. Beim Kopfbrand wird die gesamte Rispe durch eine große Brandgalle ersetzt — eine feste weißliche Haut, die aufreißt und eine pulvrige Masse dunkel oliv-brauner bis schwarzer Teliosporen freigibt, durchzogen von beständigen dunklen Faserstrang-Resten; Blattstreifen und Zerfaserung fehlen. Schnelltest: weiße flaumige Sporulation + zerfaserte Blätter + grüne blättrige Rispe = Falscher Mehltau; schwarze pulvrige Sporenmasse mit dunklen Fäden anstelle der Rispe = Kopfbrand.

Behandlung

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