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Rosskastanien-Miniermotte

Cameraria ohridella

Rosskastanien-Miniermotte — Cameraria ohridella
Rosskastanien-Miniermotte · Carlos Lopez-Vaamonde, David Agassiz, Sylvie Augustin, Jurate De Prins, Willy De Prins, Stanislav Gomboc, Povilas Ivinskis, Ole Karsholt, Athanasios Koutroumpas, Fotini Koutroumpa, Zdeněk Laštůvka, Eduardo Marabuto, Elisenda Olivella, Lukasz Przybylowicz, Alain Roques, Nils Ryrholm, Hana Sefrova, Peter Sima, Ian Sims, Sergey Sinev, Bjarne Skulev, Rumen Tomov, Alberto Zilli, David Lees (CC BY 3.0)

Symptome

Ab dem Frühsommer breiten sich unregelmäßige, zunächst blasse, dann rotbraune Fleckenminen zwischen den Blattadern aus, die jeweils eine winzige Raupe oder Puppe enthalten; bis zum Spätsommer wirkt die gesamte Krone braun verbrannt und die Blätter fallen früh ab. Die braunen Flecken werden lose von den Adern begrenzt, und Sie können die Mine und die Larve erkennen, wenn Sie ein Blatt gegen das Licht halten.

Leicht verwechselt mit

  • Rosskastanien-Blattbräune (Guignardia)

    So unterscheidet man sie: An der Rosskastanie bräunen beide bis zum Spätsommer die Blätter, doch Ursache und Erkennungszeichen unterscheiden sich. Rosskastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella): ein INSEKT – halten Sie einen braunen Fleck gegen das Licht und Sie sehen eine hohle Mine mit einer winzigen Raupe oder Puppe im Inneren; die Flecken beginnen blass, dann rotbraun, und das Falllaub ist die Überwinterungsquelle. Rosskastanien-Blattbräune (Guignardia aesculi): ein PILZ – unregelmäßige rotbraune abgestorbene Flecken mit einem deutlichen BRIGHT YELLOW Rand, die sich vom Blattrand ausbreiten, mit winzigen schwarzen Punkten gesprenkelt, aber KEINE Mine und KEIN Insekt im Inneren. Die Bekämpfung ist für beide dieselbe (Falllaub zusammenrechen und vernichten), sodass die Unterscheidung vor allem der Beruhigung dient – keine von beiden tötet den Baum in der Regel.

  • Trockenstress

    So unterscheidet man sie: An der Rosskastanie erzeugt Cameraria ohridella (Rosskastanien-Miniermotte) abgegrenzte braune Platzminen, die von den Blattadern begrenzt werden — hält man das Blatt gegen das Licht, sieht man blasse, halbdurchsichtige Gänge mit kleinen Raupen oder Puppen darin; der Schaden beginnt als verstreute braune Flecken zwischen den Adern, von denen aus sich das Blatt einrollt und vertrocknet. Trockenstress dagegen bräunt zuerst die Blattränder und -spitzen als durchgehendes totes Band, ohne Minen, ohne Insekten, und das tote Gewebe ist nicht zwischen den Adern eingeschlossen; ganze Blätter werden gleichmäßig stumpfbraun und welken in heißen Trockenphasen. Findet man beim Aufreißen eines braunen Flecks einen hohlen Gang oder eine Larve, ist es die Miniermotte, nicht Trockenheit.

Behandlung

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