Dr. Phyto

Schaf-Schwingel

Festuca ovina

Krankheiten & Schädlinge an dieser Pflanze

  • Rotspitzigkeit (Rasenkrankheit)Laetisaria fuciformis

    Unregelmäßige Flecken aus ausgebleichtem, strohrosa Gras von wenigen cm bis ~25 cm; aus der Nähe binden winzige korallenrosa bis rote gelatinöse Fäden und verzweigte Nadeln die toten Blattspitzen zusammen — das Diagnosezeichen; bei feuchtem Wetter zartrosa Watte. Nur das Blatt stirbt, nicht die Wurzel, der Rasen erholt sich.

  • SchneeschimmelMicrodochium nivale

    Flecken abgestorbener Keimlinge, die nach der Schneeschmelze auftreten, rosa-weißes, flauschiges Myzel, das die Pflanzen an kalten, feuchten Morgen überzieht, überlebende Pflanzen sind kümmerlich mit brauner Halsbasisfäule.

  • Dollarflecken (Rasenkrankheit)Clarireedia jacksonii

    Kleine, runde, strohfarbene eingesunkene Flecken etwa münzgroß (2–6 cm), die zu größeren ausgebleichten Stellen verschmelzen können; einzelne Grashalme zeigen eine hellbraune Läsion mit einem dunkleren rotbraunen Band quer übers Blatt; im Morgentau feines weißes spinnwebartiges Myzel sichtbar.

  • Trockenheits-Ruhephase (Rasen)Lawn drought dormancy

    Große, unregelmäßige Rasenflächen verfärben sich bei Hitze und Trockenheit gleichmäßig strohgelb bis hellbraun, meist zuerst an den sonnigsten, exponiertesten Stellen und über sandigem oder flachgründigem Boden. Fußabdrücke bleiben sichtbar eingedrückt (kein Zurückfedern), aber die Triebbasis bleibt lebendig und das Gras ergrünt nach Regen wieder.

  • Moosbefall (Rasen)Lawn moss invasion

    Weiche, niedrige Polster aus grünem bis gelbgrünem Moos breiten sich zwischen den Graspflanzen aus, besonders an schattigen, feuchten, verdichteten oder schlecht entwässerten Stellen und unter Bäumen. Das Gras dünnt aus, die Oberfläche fühlt sich schwammig an, und im Winter kann das Moos große Flächen beherrschen, oft dort, wo der Rasen sehr kurz gemäht wird.

  • Stickstoffmangel (Rasen)Lawn nitrogen deficiency

    Der gesamte Rasen verblasst gleichmäßig zu blassem Grün oder Gelb, zuerst die ältesten Blätter, und wächst langsam mit geringem Mähbedarf. Die Narbe wirkt dünn und glanzlos, Klee und Unkräuter (die ihren eigenen Stickstoff binden) heben sich oft grüner ab als das umgebende Gras.

  • Kreisrunde, ausgebleichte, strohgrau bis silbrige Flecken bis etwa 30 cm Durchmesser, die beim Abschmelzen des Schnees im Spätwinter und Frühjahr erscheinen. Die Blätter im Fleck sind verklebt und wassergetränkt, oft mit grauweißem Pilzgeflecht; das diagnostische Merkmal sind winzige harte rotbraune bis dunkle Dauerkörper (Sklerotien, stecknadelkopfgroß) in abgestorbenen Blättern und Kronen. Der Schaden betrifft meist nur die Blätter, daher erholen sich betroffene Rasenflächen mit Wiederbeginn des Wachstums in der Regel.

  • HexenringMarasmius oreades

    Bögen oder vollständige Ringe von unter einem Meter bis zu vielen Metern Durchmesser aus dunkelgrünem, schnell wachsendem Gras, oft mit einem Streifen abgestorbenen oder ausgedünnten Rasens direkt innen, und kleinen hellbraunen Pilzen nach Regen. Bei Trockenheit wird die Ringzone hydrophob (wasserabweisend), sodass das Gras dort welkt und bräunt, obwohl der umgebende Rasen grün ist; Pilzgeruch und weiße Pilzfäden finden sich in Filz und Boden.

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