Dr. Phyto

Pfirsichtriebmotte

Anarsia lineatella

Pfirsichtriebmotte — Anarsia lineatella
Pfirsichtriebmotte · Donald Hobern from Canberra, Australia (CC BY 2.0)

Symptome

Welke Triebspitzen (1–2cm des Neuzuwachses) hängen schlaff herab, kleines Einbohrloch mit Gummifluss nahe der Basis, Larven im Inneren aufgespaltener Triebe sichtbar, Löcher in der Schale sich entwickelnder Kerne.

Leicht verwechselt mit

  • Europäische Spitzendürre

    So unterscheidet man sie: Der Pfirsichtriebbohrer tötet junge Triebe von innen: Achten Sie auf ein kleines Einbohrloch nahe der Spitze, oft mit sägemehlartigem Kot (Frass) und Gummifluss, sowie auf einen hohlen, ausgefressenen Gang, wenn Sie den welken Trieb längs aufschneiden. Die welke Triebspitze knickt um ('Hirtenstab') und stirbt nur wenige Zentimeter ab, während der übrige Zweig grün und gesund bleibt. Es gibt keine pilzliche Braunfäule an Rinde oder Blüten — der Schaden ist mechanisches Bohren, und im Inneren findet sich oft eine kleine graubraune Raupe. Die Monilia-Spitzendürre tötet Triebe von außen über infizierte Blüten: Die welken Triebe zeigen an der Basis, wo der abgestorbene Blütenspieß ansetzte, einen eingesunkenen, braunen, oft gummiausscheidenden Krebs, und verdorrte Blüten haften am Zweig. Bei feuchtem Wetter brechen graubeige Sporenpolster auf der toten Rinde, den Blüten und mumifizierten Früchten hervor — es gibt kein Einbohrloch, keinen Kot und keinen hohlen Gang im Holz. Das abgetötete Gewebe ist gleichmäßig braun und die Blätter bleiben braun und verschrumpelt am Trieb haften.

Behandlung

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