Dr. Phyto
Gewöhnlicher Flieder
Syringa vulgaris
Krankheiten & Schädlinge an dieser Pflanze
- Bakterielle BlattfleckenkrankheitPseudomonas syringae pv. syringae
Braun-schwarze eckige Blattflecken mit gelben Höfen, geschwärzte Knospen und Jungtriebe, die sich nicht öffnen, eingesunkene braune Krebsstellen an den Stängeln mit bakteriellem Schleimaustritt im Frühjahr, Blütenfäule in kühlen nassen Blühperioden, Triebsterben bei starkem Befall.
- Flieder-Echter MehltauErysiphe syringae
Auf der Blattoberseite, mitunter auch der Unterseite, von Syringa vulgaris bildet sich ein dünner, weißer bis gräulicher, pudriger Belag (Pilzmyzel und Sporen), der meist ab Hochsommer auftritt und im Spätsommer und Herbst am stärksten ist. Der Belag lässt sich mit dem Finger leicht abwischen und gibt das grüne Blatt darunter frei. Stark befallene Blätter können vergilben, stumpf wirken oder sich leicht verformen; auf älterem Laub erscheinen winzige, stecknadelkopfgroße Fruchtkörper (Chasmothecien) als verstreute bernsteinfarbene bis schwarze Pünktchen im weißen Belag. Die Krankheit ist überwiegend kosmetisch und tötet den Strauch selten, doch anhaltender Befall an Jungtrieben kann Wuchskraft und Blütenknospenqualität mindern.
- Verticillium-WelkeVerticillium dahliae
Ein halber Baum welkt im Sommer, während die andere Hälfte grün bleibt, schwärzliche Verfärbung im Querschnitt des befallenen Holzes, teilweise Erholung im Winter, dann Rückfall, Absterben über 2–4 Vegetationsperioden.
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