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Kirschfruchtfliege

Rhagoletis cerasi

Kirschfruchtfliege — Rhagoletis cerasi
Kirschfruchtfliege · Genet (CC BY-SA 3.0)

Symptome

Kleine (4-6 mm) Fliegen mit schwarzem Körper und gebänderten Flügeln an reifenden Kirschen, einzelner winziger Eiablagestich auf der Fruchtoberfläche, innere Höhle gefüllt mit cremefarbener Made, Frucht wird um die Larve herum weich und braun und fällt vorzeitig ab, Larve verpuppt sich über den Winter im Boden.

Leicht verwechselt mit

  • Europäische Spitzendürre

    So unterscheidet man sie: Monilinia laxa (Fruchtfaeule/Spitzenduerre) und Rhagoletis cerasi (Kirschfruchtfliege) verderben beide Kirschen am Baum, doch die Ursache erkennt man aus der Naehe. Die Braunfaeule laesst die ganze Frucht weich, hellbraun und breiig werden und trocknet sie zu einer harten, runzeligen grauschwarzen Mumie ein, die oft den Winter ueber am Zweig haengen bleibt; auf der faulenden Oberflaeche sieht man erhabene hellbraun-graue, konzentrische Ringe aus pudrigen Sporenpolstern, im Fruehjahr dazu vertrocknete, hakenfoermig umgebogene Bluetentriebe mit Gummifluss. Die Kirschfruchtfliege hinterlaesst einen kleinen dunklen Einstich (Eiablage) in der Haut; schneidet man die Frucht auf, findet man eine einzelne weisse, beinlose Made (bis 6 mm) und einen braunen, weichen, waessrigen Frassgang mit Kot rund um den Stein, ohne Sporenringe an der Oberflaeche. Eine Made im Inneren bedeutet die Fliege; pudrige graue Sporenpolster auf der Haut und eine trockene Mumie bedeuten den Pilz, und der Fliegeneinstich wird oft zur Eintrittspforte fuer die Braunfaeule.

Behandlung

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