Dr. Phyto

Cercospora-Blattfleckenkrankheit der Kräuselmyrte

Pseudocercospora lythracearum

Symptome

Kleine dunkelbraune bis trüb-purpurne, eckige Flecken von 2-6 mm treten zuerst an den unteren und inneren Blättern im Hoch- bis Spätsommer auf; die Flecken sind oft von Blattadern begrenzt und können zu größeren Flecken zusammenfließen. Das Gewebe um die Flecken herum färbt sich gelb, dann leuchtend orange-rot, während das übrige Blatt grün bleiben kann, was mitten im Sommer ein herbstlich geflecktes Aussehen ergibt. Befallene Blätter fallen stark und früh ab, sodass die Pflanze von unten nach oben entlaubt wird und kahle untere Zweige mit einem Blattschopf an den Triebspitzen zurückbleiben. Wiederholter starker Blattfall schwächt den Strauch und vermindert die Blüte.

Leicht verwechselt mit

  • Echter Mehltau der Lagerströmie (Kräuselmyrte)

    So unterscheidet man sie: Erysiphe lagerstroemiae (Echter Mehltau) bildet einen oberflächlichen, weiß-grauen, trockenen, abwischbaren Mehltaufilz, vor allem an neuen Trieben, Blütenknospen und der OBERSEITE junger Blätter, die sich einrollen und verformen. Pseudocercospora lythracearum (Cercospora-Blattfleckenkrankheit) erzeugt dagegen einzelne dunkelbraune bis weinrote, eckige bis runde Flecken, oft mit gelbem Hof und grauem Zentrum, meist an älteren, unteren Blättern, die gelb-orange-rot werden und stark abfallen — es gibt keinen weißen abwischbaren Belag und die Blätter sind nicht verformt.

Behandlung

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