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Rote Blattfleckenkrankheit der Pflaume

Polystigma rubrum

Rote Blattfleckenkrankheit der Pflaume — Polystigma rubrum
Rote Blattfleckenkrankheit der Pflaume · Luis Fernández García (CC BY-SA 4.0)

Symptome

Leuchtend orange-rote Blattflecken von 5–15 mm Durchmesser (sehr diagnostisch), Flecken werden schließlich dunkelrot-braun mit erhabenen Zentren (den Fruchtkörpern), starker Blattfall im Spätsommer, kein direkter Fruchtschaden, aber indirekte Ertragsminderung durch Entlaubung.

Leicht verwechselt mit

  • Bakterielle Steinobstkrankheit

    So unterscheidet man sie: Xanthomonas arboricola pv. pruni (Bakterienfleckenkrankheit) erzeugt viele kleine (1-5 mm), eckige Blattflecken, die durch die Blattadern begrenzt werden. Sie beginnen wasserdurchtränkt, werden dunkel purpurbraun bis fast schwarz, oft mit gelbem Hof, und die abgestorbenen Zentren fallen häufig heraus und hinterlassen ein zerrissenes 'Schrotloch'. Achten Sie auch auf eingesunkene, aufgeplatzte dunkle Flecken an den Früchten und längliche Triebkrebse. Die Flecken sind verstreut und bleiben klein. Polystigma rubrum (Rote Blattfleckenkrankheit) bildet wenige, aber große, rundliche Flecken von mehreren Zentimetern. Sie beginnen als weiche gelb-orange Bereiche und entwickeln sich zu dicken, erhabenen, glänzenden orangerot bis tiefroten Polstern (Stromata), die sich als Verdickung am Blatt ertasten lassen; die Flecken schneiden NICHT zu einem Schrotloch durch, und Früchte sowie Triebe bleiben fleckenfrei. Merkmal: große karminrote verdickte Flecken statt kleiner eckiger dunkler Schrotlöcher.

Behandlung

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