Dr. Phyto
Echter Mehltau der Haselnuss
Phyllactinia guttata
Symptome
Pulvriger weißer Belag auf den Unterseiten älterer Blätter ab August, die Blattoberseiten entwickeln gelbe Flecken, stark befallene Blätter trocknen aus und fallen früh ab, flauschiges weißes Myzel mit eingebetteten dunklen Kleistothezien im Spätherbst, junge Baumschulbäume bei starkem Befall verkümmert.
Leicht verwechselt mit
- Östlicher Haselnuss-Brand
So unterscheidet man sie: Anisogramma anomala (Östliche Haselnussfäule / Eastern Filbert Blight) befällt die VERHOLZTEN Teile: Achte auf deutliche Reihen harter, erhabener, schwarz bis dunkelbrauner, footballförmiger Höcker (Stromata), die linienförmig durch die Rinde von Zweigen und Ästen brechen, oft einseitig, mit Absterben des Triebs oberhalb der befallenen Stelle. Es bildet KEINEN Belag zum Abwischen. Phyllactinia guttata (Hasel-Mehltau) befällt die BLÄTTER: ein dünner, weiß-gräulicher, pudriger bis filziger Belag, vor allem auf der Blattunterseite, der sich mit dem Finger abwischen lässt; spät im Jahr erscheinen winzige dunkle Punkte (Fruchtkörper) im Filz. Entscheidender Test: harte schwarze Reihen am Stamm, die sich nicht abwischen lassen = der Quarantäne-Pilz; weicher weißer Staub auf den Blättern, der sich abwischen lässt = der gewöhnliche Mehltau.
Behandlung
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