Dr. Phyto

Johannisbrot-Rindenkrebs

Pestalotiopsis ceratoniae

Symptome

Eingesunkene dunkle Krebsstellen an Stamm und Hauptästen, Rindenrisse mit rötlichem Innengewebe sichtbar, Triebsterben oberhalb der Krebsstellen, langsamer Rückgang über Jahre.

Leicht verwechselt mit

  • Schwarzer Obstbaum-Prachtkäfer

    So unterscheidet man sie: Ein holzbohrender Käfer (Wurzelhalsbohrer), kein Pilz. Suchen Sie unten am Baum: am Wurzelhals und unteren Stamm finden Sie ovale bis D-förmige Ausfluglöcher von etwa 5-10 mm und grobes, körniges rotbraunes Bohrmehl (mit Saft vermischtes Sägemehl) unter loser Rinde. Hebt man die Rinde über einem sterbenden Ast ab, kommen breite, flache Frassgänge voller Bohrmehl zum Vorschein, ohne Pilzfäden. Welke und Absterben treten plötzlich an ganzen Ästen oberhalb eines eingesunkenen, ringförmig geschädigten Wurzelhalses auf, am schlimmsten an jungen oder trockengestressten Johannisbrotbäumen in heissen, trockenen Sommern. Der Käfer ist stämmig, mattschwarz und grau bestäubt, oft am Stamm sichtbar. Ein Rinden- und Zweigpilz, kein Insekt. Es gibt KEINE Ausfluglöcher und KEIN Bohrmehl. Stattdessen trägt die abgestorbene Rinde winzige schwarze Fruchtkörper-Punkte (Acervuli), die bei Nässe schleimige schwarze Sporenmassen ausstossen, und die Krebsstellen breiten sich als eingesunkene, scharf begrenzte tote Flecken aus, die entlang von Zweigen und Ästen langsam grösser werden. Blätter zeigen oft graubraune Flecken mit dunklerem Rand, und Zweige sterben von der Spitze her ab (von aussen nach innen), nicht durch eine einzelne Stammgürtelung. Der Schaden ist am stärksten bei warmem, feuchtem, regnerischem Wetter und an verletztem oder geschwächtem Gewebe.

Behandlung

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