Dr. Phyto
Baumwolleulenraupe
Helicoverpa armigera
Symptome
Grüne bis braune Raupen (bis 4cm) fressen Löcher in Hülsen und Blüten, dunkler Kot und ausgehöhlte Hülsen mit einem einzelnen kreisrunden Ausflugsloch, tagsüber Verstecken im Boden und nächtlicher Fraß, starker Befall vernichtet 30-80% der Hülsenernte, mehrere überlappende Generationen bedeuten anhaltenden Druck von Juni bis Oktober.
Leicht verwechselt mit
- Maiszünsler
So unterscheidet man sie: Ostrinia nubilalis (Maiszünsler): saubere runde 2-3 mm Einbohrlöcher in regelmäßiger Reihe tief und mittig am Stängel, mit feuchtem, sägemehlartigem Bohrmehl, das aus dem Loch quillt; Gänge verlaufen längs im Stängel und Kolbenstiel und führen zu Stängelbruch und Lagerung. Raupe matt graurosa bis fleischfarben mit dunkelbraunem Kopf und kleinen dunklen Punkten in Reihen auf dem Rücken. Helicoverpa armigera (Baumwollkapseleule / Maiskolbenwurm): Schaden an der Kolbenspitze — Narbenkanal und obere Körner werden gefressen und mit grobem, feuchtem Kot vollgestopft, meist nur EINE große Raupe pro Kolben, da kannibalisch. Raupe sehr variabel grün, rosa oder braun mit hellen Längsstreifen, gelblichem Kopf und deutlich behaartem, rau wirkendem Körper; befällt Körner/Narben, nicht das Stängelinnere.
- Herbst-Heerwurm
So unterscheidet man sie: Herbst-Heerwurm (Spodoptera frugiperda): Suchen Sie im Maistrichter eine Raupe mit einer hellen, umgekehrt Y-förmigen Naht auf der dunklen Kopfkapsel und vier großen schwarzen Punkten, die im Quadrat auf dem vorletzten (achten) Hinterleibssegment angeordnet sind; der Fraß hinterlässt ausgefranste, längliche Löcher und auffälligen feuchten, sägemehlartigen Kot tief im Trichter. Dies ist ein EU-Quarantäneschädling, der in der EU nicht etabliert ist. Baumwollkapselwurm (Helicoverpa armigera): Die Raupe ist sehr farbvariabel (grün, rosa, braun bis fast schwarz) mit abwechselnd hellen und dunklen Längsstreifen und einem glatten Kopf ohne das weiße umgekehrte Y; winzige dunkle Mikrostacheln verleihen der Haut ein raues, sandpapierartiges Gefühl, und sie bohrt sich lieber direkt in die Narbenfäden und die Kolbenspitze, statt die Trichterblätter zu zerfetzen. Wenn Sie den umgekehrt-Y-Kopf und die vier im Quadrat stehenden schwarzen Punkte finden, behandeln Sie es als Herbst-Heerwurm und melden Sie ihn Ihrer nationalen Pflanzenschutzbehörde (NPPO).
Behandlung
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