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Marssonina-Blattfleckenkrankheit der Walnuss

Gnomonia leptostyla

Marssonina-Blattfleckenkrankheit der Walnuss — Gnomonia leptostyla
Marssonina-Blattfleckenkrankheit der Walnuss · Rasbak (CC BY-SA 3.0)

Symptome

Unregelmäßige dunkelbraune Blattflecken von 5–15 mm mit grauen Zentren, stark gefleckte Blätter vergilben und fallen früh ab (Entlaubung bis August in schlimmen Jahren), kleine dunkle Flecken auf den Fruchtschalen, die manchmal bis in den Kern reichen, geschwächte Bäume mit verringerter Winterhärte.

Leicht verwechselt mit

  • Bakterienkrankheit der Walnuss

    So unterscheidet man sie: Walnuss-Anthraknose (Gnomonia leptostyla) zeigt sich an den Fiederblättchen als zahlreiche kleine, rundliche bis unregelmäßige dunkelbraune Flecken (1-5 mm), oft mit blass gelblichem Hof und manchmal winzigen schwarzen Fruchtkörperpünktchen (Acervuli) im Fleckzentrum auf der Blattunterseite; bei starkem Befall vergilben die Blätter und fallen früh ab, von der Triebbasis nach oben, vor allem im warm-feuchten Spätsommer. Walnussbrand (Xanthomonas arboricola pv. juglandis) erzeugt dagegen eckige, zunächst wässrig-durchscheinende, dann schwarze Blattflecken entlang der Blattadern und -ränder, oft mit öligem durchscheinendem Saum, und befällt zudem junge Triebe, Kätzchen und vor allem die jungen Nüsse (eingesunkene schwarze fettige Flecken, die die Schale faulen lassen) bereits im Frühjahr. Achten Sie auf Nüsse und Triebe: schwarze, schleimige, adernbegrenzte Läsionen und faulende junge Früchte sprechen für Brand; braune, trockene runde Blattflecken mit Hof und ohne Nussfäule für Anthraknose.

Behandlung

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