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Blasenkrankheit des Tees

Exobasidium vexans

Blasenkrankheit des Tees — Exobasidium vexans
Blasenkrankheit des Tees · Jürgen Kranz (CC BY-SA 3.0)

Symptome

Blasse, durchscheinende blasenartige Flecken auf jungen Teeblättern (das diagnostische Hauptsymptom), die Flecken werden zu erhabenen silbergrauen wachsartigen Flecken auf den Blattunterseiten mit entsprechenden eingesunkenen gelben Flecken auf den Oberseiten, stark befallene Triebe sind verformt und für die Pflückung ungeeignet, Blattfall bei starkem Befall.

Leicht verwechselt mit

  • Anthraknose

    So unterscheidet man sie: Exobasidium vexans (Blasenkrankheit des Tees) tritt an den jüngsten, noch eingerollten Teeblättern und zarten Trieben als kleine blasse, durchscheinende, ölig wirkende Punkte auf, die zu kreisrunden Blasen anschwellen: die Blattoberseite sinkt in eine konkave Vertiefung, während die Unterseite zu einer konvexen, glänzenden Blase vorquillt, die bald samtig weiß mit pudrigem Basidiosporen-Belag wird. Die Läsionen sind 3-12 mm groß, erhaben und rundlich und gedeihen bei kühlem, nassem, lichtarmem Monsunwetter; alte Blasen trocknen zu einer braunen, eingesunkenen Narbe, und der Trieb kann abbrechen. Colletotrichum gloeosporioides (Anthraknose/Braunfäule) befällt reifes Gewebe sowie Blattränder und -spitzen und bildet größere, unregelmäßige braune bis graubraune, flache Läsionen mit dunklerem Rand und oft gelbem Hof, KEINE erhabenen Blasen. Auf den braunen Anthraknose-Läsionen sieht man winzige schwarze, punktförmige Acervuli in konzentrischen Ringen (bei Feuchtigkeit treten manchmal rosa-orange Sporenmassen aus), während die Blasenkrankheit eine glatte, weiße, pudrige Sporenfläche erzeugt und niemals schwarze punktförmige Fruchtkörper aufweist.

Behandlung

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