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Gummistängelkrankheit / Schwarzfäule der Kürbisgewächse

Didymella bryoniae

Gummistängelkrankheit / Schwarzfäule der Kürbisgewächse — Didymella bryoniae
Gummistängelkrankheit / Schwarzfäule der Kürbisgewächse · David B. Langston (CC BY 3.0 us)

Symptome

Wasserdurchtränkte, dann hell- bis graubraune Läsionen bilden sich an Stängeln nahe der Basis oder an den Blattansätzen und sondern ein bernsteinbraunes Gummi ab; Blätter zeigen V-shaped braune Läsionen, die vom Rand ausgehen und mit winzigen schwarzen Fruchtkörpern übersät sind; Früchte entwickeln im Lager eine eingesunkene schwarze Fäule. Der gummiartige Ausfluss zusammen mit den stecknadelkopfgroßen schwarzen Punkten ist das diagnostische Erkennungszeichen.

Betroffene Pflanzen

Leicht verwechselt mit

  • Falscher Mehltau an Kürbisgewächsen

    So unterscheidet man sie: Didymella bryoniae (Gummistängelfäule) zeigt hellbraune bis braune, rundliche Blattflecken, die oft am Blattrand beginnen und häufig mit winzigen schwarzen Pyknidien gesprenkelt sind; das entscheidende Merkmal sitzt am STÄNGEL, wo dunkle Krebsstellen ein rötlich-braunes bis bernsteinfarbenes Harz absondern. Pseudoperonospora cubensis (Falscher Mehltau der Kürbisgewächse) bildet ECKIGE gelbe Flecken, die auf der Blattoberseite scharf von den Blattadern begrenzt werden, mit einem gräulich-violetten flaumigen Belag auf der Unterseite an feuchten Morgen. Zum Unterscheiden: Blatt umdrehen — Falscher Mehltau hat Sporenrasen auf der Unterseite und adernbegrenzte eckige Läsionen, während die Gummistängelfäule rundliche Randflecken, schwarze Pyknidien-Punkte und den charakteristischen Harzaustritt am Stängel zeigt.

  • Weißstängeligkeit

    So unterscheidet man sie: Didymella bryoniae (Gummistängelbrand) zeigt braun-beige Läsionen an Stängeln, Blättern und Wurzelhals, mit einem typischen bernsteinfarbenen bis rotbraunen, gummiartigen Harzaustritt aus aufgerissenen Stängelkrebsstellen; achten Sie auf winzige schwarze Pünktchen (Pyknidien) im abgestorbenen Gewebe sowie braune V-förmige Läsionen, die vom Blattrand nach innen wandern. Sclerotinia sclerotiorum (Weißstängeligkeit) verursacht eine weiche, wässrige Fäule, überzogen von dichtem weißem, watteartigem Myzel am Stängelgrund, an Früchten oder am Wurzelhals; das entscheidende Merkmal sind harte, unregelmäßige schwarze Dauerkörper (Sklerotien) in der Größe von Mäusekot, auf oder im ausgehöhlten faulen Stängel. Bernsteinfarbenes Gummi plus schwarze Pünktchen deuten auf Didymella, flauschige weiße Watte plus harte schwarze Klumpen auf Sclerotinia.

Behandlung

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Häufige Fragen

Wie erkenne ich Gummistängelkrankheit / Schwarzfäule der Kürbisgewächse an Melone (Zuckermelone)?
Wasserdurchtränkte, dann hell- bis graubraune Läsionen bilden sich an Stängeln nahe der Basis oder an den Blattansätzen und sondern ein bernsteinbraunes Gummi ab; Blätter zeigen V-shaped braune Läsionen, die vom Rand ausgehen und mit winzigen schwarzen Fruchtkörpern übersät sind; Früchte entwickeln im Lager eine eingesunkene schwarze Fäule. Der gummiartige Ausfluss zusammen mit den stecknadelkopfgroßen schwarzen Punkten ist das diagnostische Erkennungszeichen.
Muss ich Gummistängelkrankheit / Schwarzfäule der Kürbisgewächse melden?
Nein. Gummistängelkrankheit / Schwarzfäule der Kürbisgewächse ist nicht meldepflichtig, es gibt also nichts an eine Behörde zu melden. Behandle es wie ein normales Gartenproblem.
Wie wird Gummistängelkrankheit / Schwarzfäule der Kürbisgewächse behandelt?
Vor allem mit biologischen und pflegerischen Maßnahmen — befallenes Material entfernen, die begünstigenden Bedingungen ändern und mit in deinem Land zugelassenen Mitteln behandeln. Die genauen Schritte und ihr Zeitpunkt hängen von Pflanze, Jahreszeit und Wohnort ab: Dr. Phyto ermittelt sie in einer kostenlosen Diagnose.
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